Umzug; u-bahn.
 



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Leidtragende/r anwesend Mademoiselle Chauve souris?

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Menschen im Dreck

Ein Herz hat Husten.
Und Sterne fragen nicht. Meistens reden sie nicht mal...

~
W: Ich glaub, hier ist grad jemand wichtiges aufgekreuzt, son mentor oder so was.
U: Das beantwortet nicht meine frage.
W: Was für ne Frage denn?
U: Ja die kommt noch.
W: ach so. ja dann.


U: Ich sollte einfach aufpassen, dass das Seltsamsein nicht zu meinem Natürlichen Aggregatszustand wird.
Ich: Das war mein Satz.
U: Ich weiß. Ich bin neidisch auf deine Situation, rate mal, warum ich so zu dir bin, wie ich bin. Du schreist gradezu danach, dass ich so zu dir bin, wie ich bin, ich sehe doch dieses grauenvolle Glänzen in deinen Augen, den Willen, mich fertig zu machen mit deiner Situation die mir als MEINE Situation irgendwas tolles bescheren würde, etwas unglaublich wundervolles.
Ich: Du hast sie ja nicht mehr alle!
U: Es gibt Menschen, die denken, wenn auch Menschen im dreck, wenn auch Menschen, die dir unwichtig sind, wenn auch nur, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen, wenn auch nicht aus angelerntem Wissen etc. etc. etc.
Ich: Ja. Ich versteh schon. Während du auf seltsamsten Wegen rumirrst. Rührend
U: Diese seltsame Tristesse, ich möchte ihr entfliehen.
Ich: Warum klaust du mir alles? Warum klaust du mir all meine Gedanken, wenn du sie eh nur verkaufen willst und damit Leute anhimmeln, zu deinen Gunsten und... ach vergiss es.
Vergiss es.
U: Du kannst von mir nicht fordern, zu vergessen, höchstens, nicht mehr daran zu denken, jedenfalls vorübergehend und nur, um dich nicht zu nerven, Hoheit.
Ich: und hör auf mit dem Scheiß, das nervt so unglaublich.
U: Aber klar.
Ich: Fein.
U: wiederhol dich nicht.
Ich: Gute Idee, wo ich es doch so hasse mich zu wiederholen.
U: Das Problem ist, dass du aufhören solltest mit diesem grundlosen Vermissen, mir kannste vertrauen.
Ich: Du hast sie ja nicht alle!
U: Du wiederholst dich.
Ich: Ja, toll, sonst noch was?
U: Och nö, das war eigentlich alles.
Ich: Fein.
U: Ähm...
Ich: ja verdammt, ich weiß doch, ich wiederhol mich!
U: Darum gings jetzt nicht
Ich: Worum dann?
U: Du hast da nen Soßenfleck, da, am Kinn.
Ich: Oh gott!!!
U: Er ist harmlos, glaub mir, ich mach ihn kurz weg.
Ich: OH gott!!! Ich werde hysterisch, merkst du das nicht?
Wie soll ich mich denn zur Wehr setzen wenn die ganze Situation in Augen anderer nicht dazu da ist, sich zur Wehr zu setzen und man selbst bloß ein Körper, der glücklich ist und denn man in der Gegend rumstellen kann.
U: Vielleicht..
Ich: Ja, ich weiß, ich wiederhole mich, ja ja, aber man sollte vielleicht mal versuchen alles ein wenig ersnter zu sehen, nur so zum Spaß halt und nur, ums den Menschen, die alles von natur aus ernster sehen, aus Subjektivität oder falscher Erziehung oder so, da gibt’s ja einiges, man sollte denen jedenfalls die Chance geben, sich wie jeder anerkannte Bürger frei zu entfalten und frei zu erhalten und frei zu konservieren; da ist dann nichts mehr mit fidelem Rumgemunkel, dann werden menschen, die alles zu ernst nehmen, halt auch mal ernst genommen und das ist einfach, worauf ich hinaus will: Wenn doch eh alles viel zu teuer ist und mein Körper nur noch dazu da, vorhanden zu sein, wo ist denn da der Sinn versteckt?
U: Richtig, es hat eben gar nichts irgendeinen Sinn, das ist ja das Witzige.
Ich: Eben.
...
und das ist nun wirklich nicht witzig.
U: Doch.
W: Nein.
U: Doch.
W: Nein.
U: Doch.
W: Nein verdammt.
U: Du hast dich zuerst aufgeregt.
W: Ich hab ja auch allen Grund dazu.

[...]

**Treibt mir irgendjemand diese grauenvolle Verwirrung über derartige, alltägliche Versüßungsprojekte aus?
Tausche Zweifel gegen ein Fahrrad.
Rot, mit goldenem zeugs drauf.
1.3.06 13:25


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Es zerreißt und wird in einiger Zeit wieder heile sein durch Momente und durch Blüten, die ich im Januar anfasste und all das hängt zusammen mit Heulen.
Meine Tränen sind keineswegs blutig... sie sind nicht mal rot, nicht mal durchsichtig, höchstens nicht vorhanden aber selbst das ist kein allzu sicherer Gedanke.

DAS sind KEINE Wimpernkränze; keine roten Lippen doch man ist sich natürlich sicher, dass dieses Lächeln ein perfektes ist.
Hassen wir ihn.
Vielleicht auch noch was hübsches Neues, das der einzige Weg zu sein scheint also fick mich bitte nicht zu Tode sollte ich dir zunahe getreten sein es geht mir im Moment sowieso nur um mich, zumindest bilde ich mir das ein, - lebe weiter und müsste mir jetzt irgendwas pailletig glitzerndes auf meine schneeweiße Haut sticken, solange länglichere Ärmel nicht alles verstecken.

Stimmt schon.
Danke.

Gott sei Dank! Sie wollen nur etwas in die Luft springen!
Die Kerle brauchen keine C4, es reicht auch ne Axt...
... um irgendwas
aufzureißen.
Ich gehör nicht mehr mir.
Ich gehör nicht mehr mir, ich warte die Stromleitungen aber das Umstromwerk steht in einem anderen Haus verdammt
während ich dieses Gefühl von Sonnenblumen kenne, es auf anderweitiger Haut spüre.
Mit jedem Blick in drei Gesichter und zwölf Nähen; nein, nicht Nähten.
Guten Morgen, liebste Not.
[...]
2.3.06 15:04


Die Sterne fragen mich nicht.
Meistens reden sie nicht mal mit mir.



Gestanden wird am Himmel und nichts weiter und der linke Daumen verliert sich in Gedankentiefen,
die Schatten werfen;

...Gestanden wird am Himmel und wir werden unseren
halbwegs
illusionären Bezug nicht verlieren zur
Realität.
In ihrem Beisein, der Helligkeit
und einladenden Wolken - zu...

einladend und
sie wird verrückt beim
Gedanken
ans Zaubern.
2.3.06 15:20


Was ist das, was da so leuchtet?

...und dann gab es jetzt auch noch gewisse neuigkeiten, deren erwähnung nicht der Rede wert und trotz allem notwendig war.

Es wurde erlebt, dass ich neue Dinge haben würde und zwar mit dem Arrogant - nein, mit dem Argument - einer Idee.
Eine neue Idee und eine neue Farbe und einen neuen Tisch und eine neue Zacke in der Krone und eine neue Klebesorte und ein neues Bett und einen Fernseher, der zwar gebraucht aber trotzdem wie neu ist, und einen Fußboden der zwar abgetreten aber geputzt ist und zwar wie neu, und natürlich mich selbst, jedoch verbraucht; warum auch nicht, wenn alle vorfahren ebenfalls verbraucht worden waren und man selbst es nie zu glauben gewagt hätte, sich so was Ähnlichem zu entziehen?
schrecklich, dieses langsame Sterben.
Und sie sterben sich gegenseitig an, während eine gewisse Person langsamer stirbt als ihr Gegenüber, dafür allerdings auch qualvoller und der Kühlschrank ist auch neu, obwohl man schon längst tot ist und der Kühlschrank nur dazu da zum
~ Och, wenigstens frisch.

Während alle anderen hübsch altern und sich in ihren eigenen Pfützen spiegeln, welche sie im Gegenzug und im Nachhinein allerdings ebenfalls umbringen, sie ertränken nicht mal;

des... weiteren solle ich mir diese seltsame Gewisshaftigkeit aus dem Kopf schlagen, um zu verhindern, dass es jemand anderes tut und zwar nicht nur aus dem Kopf;
Und danach würde es dann erst richtig losgehen, nun würde schließlich auch endlich die rechte Seite befugt sein zum Hören.
Und zum Denken und zum Erfüllen und zu so vielem Anderen! u.v.a., wobei es dann allerdings trotzdem ziemlich brenzlig wird, vielleicht auch noch werden könnte: Prostitution war schließlich unbefugt mittlerweile und die Anzahl der unehelichen Kinder, zum Beispiel unter diesen alten Leuten, die andauernd in der Bäckerei (?!) stehen und meistens gebührenpflichtigen Unwichtigkeiten nachgehen als irgendwas anderem... sie ist rapide gestiegen und das trotz dieses Verlangen nach kastanienbraunem Leuchten.
Was ist das, was da so leuchtet?,

...

fragte sich die Gewissheit und machte sich auf den Weg, um ihre eigentliche Bestimmung das Kloh runter zu spülen und den Menschen in ihrer Obhut in sein Verderben laufen zu lassen.
2.3.06 19:22


Nun, wie erwartet eine feine Errungenschaft.
In Form eines Geodreiecks und in Form diverser Möglichkeiten, Absurditäten in den Hintergrund zu rücken; zwei Parabeln (oder wie heißt das? Heißt das vielleicht so gar Graf oder ist das gar nicht männlich?) und eine weitere Möglichkeit, die dann allerdings in Form eines Grundkurses im Iglubauen und einem unglaublich ausgeprägten Mathe(matik)verständnis.

Grundkurse im Iglubauen sind immer so eine Sache und manchmal muss man währenddessen auch noch andere Personen in einen Schatten stellen, wie heute zum Beispiel und diese Leute mag man nicht wirklich, bei weitem nicht. Da scheint irgendwas nicht ganz zu stimmen...
Wenn sie zwischen Zeigefinger und Daumen die genaue Länge der abzuschneidenden Haare of the girl next to her zu verdeutlichen versucht, zu laut wohlgemerkt und in einer seltsamen Bereitschaft, jegliche Unartigkeiten und damitverbundene Sechsen anzulocken, warum jetzt Locken?, ich würde sagen: Strafen sind dann gerecht in diesem Fall. Wenn sie auch nur aus mahnenden Blicken bestehen oder entstanden sind.
Wenn sie auch nicht allzu ernst genommen werden; von sogenannten Lehrkörpern wird derartiges Verhalten gebilligt und gewürdigt und abgestempelt und zwar nicht nur mit eben genannten Strafen und wüsste ich nicht viel zu gut, dass ich selbst nicht das bestgebilligste Etwas in ihrem direkten Umkreis bin, könnte ich jetzt lachen und mit irgendwelchen Fingern auf sie draufzeigen.

...hui. Eine anstrengende Errungenschaft.
Es solange versuchen, bis man sagen kann, dass mans wenigstens versucht hat und das so gar eindringlichst: Irgendwann klappts dann auch mit binomischen Formeln und seltsamen Fragen.
Von solch einem Können hatte ich schon mal gehört, es jedoch nie wirklich verinnerlicht, nie;
und seine Haare leuchteten wie diese polierten Kastanien in Sonne getränkt und während sie leuchteten, versuchten mir seine Augen in irgendwas anderem getränkt mein Ausreichend zu entlocken, plus Unterschrift und plus Berichtigung.
Aufgrund der beiden letzten Aspekte war der erste dann plötzlich auch nicht mehr vorhanden, obwohl er anfangs eigentlich gewesen vorhanden war. Nicht ganz allerdings weil da fehlte ja was...
Und es ist besser, sich selbst als sehr vergesslich zu outen anstatt irgendeines Faulseins; und es ist besser, Menschen in einem zwingenden Glauben und die Möglichkeit bestehen zu lassen, dass alles Nötige angefertigt wurde und nun rumschlummert, auf Ikearegalen oder so oder in Bäuchen von Hunden. Oder Schildkröten.
Meine Schildkröte hat meine Mathearbeit gefressen und meine Zweifel gleich mit. Und eine feine Freundschaft auch. Und eine schweratmige Giraffensocke, die kurz zuvor bereits von einem Staubsauger gefressen worden war und sämtliche Ideen und ein Salatblatt.

"Warum, warum jetzt ein Salatblatt, gottverdammte Scheiße? Warum, das passt doch jetzt echt nicht in den Kontext?!"

Das einzige, was über dieses Salatblatt und den ganzen Rest überhaupt noch zu sagen bleibt: Sie sind vorhanden.
Sonst nichts.
Vielleicht auch noch, dass sie vorhanden sind um die Absurdität der Dinge und meiner eigenen, kleinen Gesellschaft zu unterstreichen: Nun, Unterstreichen geht mit Salatblättern folglich erstaunlich gut.
3.3.06 14:56


Mann ey...

... diese Intoleranz beruht auf tolerierenden Tatsachen, deren Erwähnung nun intolerant gegenüber den Gründen (oder ist es bloß einer?) wären und trotzdem toleriere ich nicht; nicht mit Absicht, doch diese grauenvolle Pseudotoleranz nicht zu tolerieren ist nicht allzu schlimm, wenn alle Unannehmlichkeiten seines Gegenübers bei weitem nicht so extrem toleriert werden, wie ich dieses Dasein meines Gegenübers zu tolerieren versuchte - wäre ich intoleranter gewesen, wäre diese ganze nicht vorhandene Toleranz womöglich in Form einer Bratpfanne durch die Gegend geflogen...
und da werde ich noch immer der bedingungslosen Intoleranz beschuldigt?
Noch immer wird Toleranz durch gegenerische, bloß scheinbare Toleranz aus dem... ?

Scheiße, die Suppe.
4.3.06 21:16


[...]

Du hast sie getötet verdammt, du hast die Suppe getötet!
4.3.06 21:20


ich kann nicht weiter rum spazieren, weil ich nichts habe wohin.

ich fühle irgendwas grausames in mir drin, ich fühle den sinnlosen schmerz in meiner linken nacken hälfte.

ich rede gerne über ihn und in nächsten satz über die gelegentlich mich überkommende übelkeit.

des weiteren... will man weg.

des weiteren... erfüllt man keine erwartungen und kann sich nicht entscheiden wie man das finden soll,
ich kann keine gedanken nicht lesen ohne zu wissen, was das Gänseblümchen denkt,
man kann nicht ewig tanzen und lachen
meine hand ist beweglos und kalt meine hand hat vergessen nach dem glück zu greifen.

hin und her gerissen; ich müsste mich wohl entscheiden um kosnequent zu sein. ich habe das gefühl ich kann es nicht.

ich hab seinen pulli an. Weil er nach ihm riecht.

ich besitze ein paar Gefühle und die auch noch grundlos. mal wieder.
ich male ein bild in meinem Kopf.
7.3.06 15:33


schlafsackrascheln. heizstrahlsurren. goabeats und schneegeruch.


...wir tun. etwas. das. wir sind die generation. wir sind jung und stolz. wir sind glücklich und hockeln auf dem dach - lassen es auf heiße steine schnein. das ist einfach. weil wir wollen. können. das ist schwer. weil wir wollen. und können. ich lege mich zu dir auf den staubigen boden und denke an früher. jemand bietet mir gras an an und ein hund läuft vorbei. ich möchte ein bisschen schlafen. aber jetzt ist nicht die woche dafür.
was ich noch sagen wollte; vielleicht sperr ich mich ein und lass euch den freiraum für euch. ich nämlich breche die regeln und im plenum wird besprochen werden dass ich die gemeinschaft störe. n, du schöne, es tut mir leid. das wollte ich noch sagen.
7.3.06 15:50


Amen, Schnitt.

Man gewöhnt sich. An alles. Die Dinge entgleiten mir, oder ist das überhaupt möglich, habe ich diese denn jemals fest im Griff gehabt? Unbeschreiblich. Zirkuliert das Blut in den Ohren herum, hört man diese eine Stimme, im Kopf auch nur sei es, fließt zurück ins Herz, sagt man, eine Träne versteckt, bis bald, das Herz ausschütten, in langen roten Fäden, kreuz und quer, auf Fleisch, süß, das alles, niedlich. Ich weiß nicht, was ich fühle, ich weiß nicht, was schreiben... Die letzten Monate waren aufgrund ihrer Komplexität im Grunde ganz einfache Monate, sie ließen sich beschreiben, mit Worten, die, wenngleich nicht ausreichend, doch adäquat erschienen. Das Jetzt ist schwierig, es ist nichts und gleichzeitig alles und parallel ablaufend; das Jetzt ist vielleicht wie ein Buch, das heißt auf der aktiven Handlungsebene geschieht nichts oder kaum etwas, jedoch ist dieses Nichtspassieren ein ganz komplexes und aussagekräftiges, wie dann die Retrospektive des Erzählers beweist.
... Schwimmen, von allem fort, in einem Gummiboot aus Mitschmerz am besten. Ich darf mich nicht umdrehen, sonst sehe ich die scheiß Leichen. Die letzten Reste vom Ich wegkippen, in den Müll, zu toten Fischen, Blut geleckt, man wird geil, der Geschmack von Blut ist ja ein ganz exquisiter. Das ist mein Bekenntnis, der Traum des Anämie-Herzens:
Ich glaube an Blut.
11.3.06 11:44


Singapurs Straßen

Welch wundersame Gefangenschaft in einem Meer aus Verwirrung;
zwischen drei und fünf hatten sich seltsame Tatsachen eingeschlichen, die sich bereits seit einigen Jahren nicht mehr zur Verkrümmung eigneten und somit kein gefundenes Fressen für gebeugte, alte Honigkuchenpferde darstellten.
Herzchenlichterketten, Strickleitern, verschreckende Löwenmädchen mit rosa Plastikzähnen und eine blutende Mieze neben den Mülltonnen. Man fand sie dort nach dreieinhalb Monaten des halbherzigen Suchens, brachte sie ins Tierheim und wartete darauf, dass sie endlich ihr Schälchen Milch entdeckte...
Wie alles endete, war ausschlaggebend für Kommissionen und Herzlöcher. Sie bettelte um einen herausragenden Job bei den Teppichwebern doch ihr Herrchen behandelte sie wie ein Stück Scheiße
(Wie? Als wär sie das Stück Scheiße oder als wär er es selbst?) könträr zu sein bedarf es wenig...
doch wer konträr ist, kriegt Durchfall und ein angeknackstes Selbstbild gegenüber einem amerikanischen Präsidenten.

... Als würde mein Lebensweg gepflastert sein mit halbhingewixten Sachen, verdammt.
Es wurde ein Kurzreferat über die Atombombe angefertigt, in dreizehn Minuten. 1939 schrieb Einstein einen Brief.
Verschollene Mathematikkenntnisse wurden gesucht, und nach zwei Minuten Nachdenken scheinbar gefunden in den Untiefen meines Unterbewusstseins.
Dem gehörte übrigens auch die Nacht (!)
Und wir saßen auf zwei fliegenden Teppichen, hatten einen Pudel und das Verlangen danach, ein Haus in Singapur nieder zu brennen.

Traurige Tage. Wenn man weiß, dass man sich früher um diese Zeit auf ein paar Sternenflocken freuen konnte, die jetzt nicht mal mehr ansatzweise existieren...
aber Mr Hose kommt gleich. Immerhin.
12.3.06 11:51


Ich lag auf dem Boden und erzählte dem Menschen neben mir ein paar Geschichten von meinem gewissen Fensterbrettverlangen, während wir die Risse in der Decke zählten und Fliegenfangen spielten.

...Ablenkung ist ein verdammt wesentlicher Bestandteil des heutigen Wohlbefindens; wir sahen Buchstabennudeln dabei zu, wie aus ihnen große Wörter und Sätze wurden, kauten auf Ideen rum und auf alten Zeiten.
Auf verschenkten Hosen mit riesigen Löchern, oho.
Zahnbürstenbeeten und ein paar versteckten Mückenstichen, wie wunderbar.

[...] Und nach all diesem hübschen, originellen, flunderbaren, konträren (nein, komm, das ist jetzt Unsinn), verbalen und physischen Gedankenwechsel überlegt man tatsächlich, ob das Glück im Beisein dieser vorhin erwähnten, nicht mehr existierenden Sache genauso -gut- funktioniert hätte.
Wo unsere Füße stehen, ist der MIttelpunkt der Welt.
Danke, natürlich, herzlichsten Dank...

...und jetzt könntest du noch rausgehen und eine Blume pflücken, ein stück baum/busch etc., nimms mit nach Hause und stells in ein Glas mit Wasser...für uns. Und dann schreibt mir doch noch bitte jemand, wie lange sie überlebt hat. Bitte.
12.3.06 19:10


Nein, ich nehm wirklich keine Drogen.



"Ich liebe dich"
"Wie kommst du denn jetzt da drauf?"
[...]
"Ich mal grad Herzen."

... Und was ich noch sagen wollte, auch wenn`s jetzt kitschig klingt, dass du immer einen Platz in meinem Herz hast und jetzt bin ich bei dir.

Ist doch schön, oder?
13.3.06 22:42


Engel und Agenten. ? .

Hoch verehrtes Publikum!

...
Eine unüberschaubare Gewissheit machte sich heute in den Köpfen zweier Personen mir gegenüber breit - Madame L. eröffnete mir, ohne mit der Wimper zu zucken, ihre Eröffnung einer Blinzelfabrik, während ein Nebenkind mein Nebenkind tatsächlich Fruttinischlampe zu nennen begann - und anders als zwei Tage zuvor konnte ich über all das lachen wie über einen über schnee rollenden Salatkopf; wahrscheinlich nur, um sämtliche in Erdkunde vollendete Herzchen unbemerkt auf mein prima Gedächtnis zu patschen.

Der Tatsache von vorvorgestern jedoch ließ nicht einfach so von meinem zerbooohrten Herz ab... Nein, nicht selten kommt es zu zwei bis vier Kurzschlüssen auf einmal; in so einem Fall liege ich kreischend auf dem Boden und jage meine vermischtfarbigen Fingernägel in den Teppich, rupfe ein paar Fasern aus und kann nur an die vermeindlich freundlichereren Hochs denken, in denen ich himmelhochjauzend meine eigene Deprissivität einen Fluss aus Sternen und pinken Plastiktränen hinunterspüle.
Mit einem Wimperntuschebesen in der Hand, den ich mir aus Pech zwei Minuten zuvor ins Auge gerammt hatte und somit einen unglaublich schwarztränigen Weinkrampf ausgelöst - aber das ist eine Geschichte mit völlig anderem Geschmack.

Desweiteren werde ich mich nun in einen Abend voller Apperzeptionen, abwertenden Blicken und einem quälend stillen Raum stürzen. In der Hoffnung natürlich, ohne Traumsplitter und klaffende Wunden wieder hinaus zu spazieren;

"Und, was steht nun in deinen Gedanken? Dass du mich in Plastik tüten einsperrst, wenn ich nicht mehr mit dir befreundet bin?"

Das dazugehörige, nennen wir es... Lächeln... und eine einladende Geste Richtung Korbstuhl machten mir mein Herz gleich zehn Tonnen leichter.

Adieu, Tristesse!
14.3.06 19:15


Wir saßen stunden- und stundenlang im Wahnsinn
und redeten und dachten und manchmal stand einer von uns auf und warf einen Stock für die Eichhörnchen
und er lag bloß da und rauchte und gestand mir sein Leben ohne ein Wort zu sagen
und wenn es in der Geschichte der Zeit jemals
einen schöneren Tag gegeben hat, weiß ich
jedenfalls nichts davon.
14.3.06 19:25


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