Umzug; u-bahn.
 



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Leidtragende/r anwesend Mademoiselle Chauve souris?

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Klänge, klähänge

I BET THAT YOU LOOK GOOD ON THE DANCEFLOOR (!)



"Dies ist der Schl?ssel zur L?sung..." (Blick zu mir, Blick aufs Radiergummi; konfus) "Peace!"

I DON`T KNOW WHAT YOU`RE LOOKING FOR...

"Stell dir vor du w?rst ein bisschen Rotze in einer Umlaufbahn aus Schwefel?" "Warum Schwefel?" "Egal, stells dir einfach vor!"
...und so scheint man sich dann also zu f?hlen, mit Scherben des zerh?mmerten Pseudozuckerglases im Kopf. Herzlichen Gl?ckwunsch und so. Zum Feiern eines nicht gegebenen Anlasses vielleicht?


one ninety eighty four? YOU?RE NAME ISN`T REAL? No, I can?t decide now...

Gitarrensolo dusch dusch dusch, refrain, yihah, und ende.
Lauschen, nur noch lauschen, liebste menschen. Wenigstens habt ihr euch endlich dazu bereit erkl?rt, mit Lichterketten eingegipst in der Welt rumzurennen und zu singen und zu pogen, inklusive Herrschaft etc., etc. ...
Lehrer ist auf dem weg zum Zerrissenen.
1.2.06 20:44


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Spielen = natürlicher Zustand

...und man legt den kopf schief und pl?tzlich liest man und pl?tzlich sieht man -
eine auflistung von selbstmordm?glichkeiten.
also wenn. wenn ich; wenn du. wenn ?berhaupt. wenn. weil "wenn" steht da ziemlich oft und ich bin froh dass es da steht. denn es macht angst und gleichzeitig beruhigt es.
weil es ja; wenn. ja; wenn.
und das muss ja erstmal sein.
1.2.06 21:12


Und der Zirkus verlässt die Stadt...

Eine Amsel kippt aus Altersschw?che vom Baum, w?hrend Sabine K. ihre Bikinizone rasiert und Thomas M. das Gurkenglas aus der Hand rutscht. So ein Pech! Aber er konnte dr?ber lachen.

Michael T. verfolgt www.live-vergewaltigungen.de und sieht wie Thea I. ein Kind geb?rt und dabei Sperma ins Gesicht gespritzt bekommt. Das Kind ist kerngesund.
?Du musst noch Chaos in dir tragen um einen tanzenden Stern geb?ren zu k?nnen.?

Einige Namenlose und ein amerikanischer Held sterben.

Ich tippe diese Zeilen.
Du liest sie gerade.

Und in Tansania stirbt ein Kind.

Der kleine Pablo f?llt auf dem Weg zur Schule. Ralf F. (48) heiratet Uta E. (35) und Inga O. f?ngt den Brautstrau?. Patricia A. hat Angelo W. mit Eberhard G. betrogen. Paris Hilton ist gerade betrunken. Otto U. auch.

Es gibt eine Menge Leute.

Bill ist so s??!

Der Russe nimmt dem Deutschen die Arbeit weg. Immer noch!

Das Feuer starb geduldig vor sich hin; brennendes Lachen, lachendes Brennen.

Abgase von Engeln aus M?ndern, s?ffig wie getr?nktes Moos.
Und im Takt dazu tropfte der Bach sein Lied von ihm und der Eiche. Zart sprudelte er ?ber die Scherben die er rundete. Kargendes Licht in der Schnauze der Landschaft, gediegen funkelte Akustik von gespannten Ziegenh?uten.
Eingesperrte Feuer manik?rten die Fl?che, indes die Zelte zischten und Alkohol den Pfad entlang rostete.
Die Ikonen auf der Erhebung zappelten wie Kinderangst.

Ich rauchte Natur und die Natur verschlang mich wie die W?ste Wasser.

Ich stehe still und tanze und ein Schleifen schm?ht durch k?sige Luft.

Udo S. ist wieder solo.
Und arbeitslos.
Erhard J. ist Vegetarier.

Die Pendler-pauschale! Oh mein Gott! Was hat das f?r Hartmut K. wohl zu bedeuten?

Und wieder stirbt ein Kind in Tansania.

Und in Kenia auch. Wer h?tte damit gerechnet?

J?rgen P. und Jutta N. trinken fickenden Champagner. Sie haben etwas zu feiern.

Kleiner Teufel (15) gr??t Lena aus Osterode.

Bill ist so s??!

Ingo O. w?rde gerne mal mit Barbara V.
Das wusste Verena ?. noch nicht.

In Eimsb?ttel schw?ngerte ein Mittvierziger eine Milcht?te zu tode.

Ob der Nachrichtensprecher Unterw?sche tr?gt?
Wenn ja: Welche?
Der kann sich ja Einiges leisten.

Au?erirdische klauten Oma (103) das Gebiss um Menschen zu klonen.
Friederich Z. wacht neben Angelina B. auf.
Das hatte sich Verena ?. schon gedacht.

Hei?es Luder19 gr??t die ganze Welt.

Jeremias f?hlt sich geehrt.
Bestimmt.
Und stirbt.

Bill ist so s??!

Im Radio schwitzen Lieder.
Und ... Wo ist eine Katastrophe?
Und die Lieder schwitzen wieder.
Schei? Werbung!

Johannes V. hat heute Geburtstag.
Aber wen interessiert das eigentlich?
Den kennt doch keiner!

Das ist doch dieser Schwule!

Ach der!
Jetzt ist es Verena ?. wieder eingefallen.

Na? Warst du schon bei www.live-vergewaltigungen.de ?
Nicht neugierig?

Erst zuende lesen?

Auch gut!

Ich k?nnte dir auch von Friederich Z. und Angelina B. erz?hlen.
Die sind nebeneinander aufgewacht!
Schon geh?rt?
Hat Verena ?. erz?hlt.
Dann muss es ja stimmen.

Wie, das interessiert dich nicht?

Sollte es aber!

Warst du nicht mal mit der zusammen?

Wo ist ein Kind gestorben, hast du gesagt?

Ja gut; das ist nat?rlich tragisch. Aber das passiert doch andauernd!

Und schon wieder. Vermutlich.
Alle drei Sekunden, sagt man ja.

Dreiviertel aller m?nnlichen Delphine sind schwul.
Wusstest du das schon?

Wo Michael Ballack wohl hinwechselt?
Ich glaube ja, er bleibt in M?nchen.
Seiner Familie soll es dort gefallen.

Werner I. ist ein Messi.

Jetzt ist es Mittag.
Udo S. ist immer noch solo und arbeitslos.

Einsam, arbeitslos, Hartz 4, Alkohol, falsche Freunde, Kokain, Heroin, Prostitution, Abgestochen, Bestattung in der Bildzeitung.
So schnell geht das!

Benzin ist auch wieder teurer geworden.

Gestern wurden alle Fernsehger?te gegen Spiegel getauscht.
Noch hat es keiner gemerkt.

Autos schwirren durch den Darm der Stadt.
Bahl (Gott der Stadt) muss husten.

Ich ?ffne das Fenster und die Farben dort sind gar nicht wie die im Fernsehen.

Muss ich eigentlich arbeiten?

Vergewaltigungen sind out. Kindesmissbr?uche gleicherma?en.

Gestern vergewaltigte ein missgeborener, rechtsradikaler, ausl?ndischer Esel, der einem geheimen Atomversuchslabor entlaufen war, das Neugeborene von Stefan Effenberg.

Das ist doch mal was.

Da bleibt Melissa T. der Apfelstrudel im Halse stecken.

Und in meinen Gehirnwindungen ist ein Zirkus voller Leuten.

Und sie tanzen und springen und k?ssen und musizieren und frohlocken und tanzen und studieren und lesen und tr?umen und schlafen und schreiben und dichten und tanzen und zelten und schwimmen und laufen und tanzen und singen und spielen und reden und schweigen und h?ren und schmecken und essen und tanzen und ficken und verlassen und trinken und nehmen und geben und demonstrieren und weigern sich.

Das Messing ist kalt wie der Rum-Tonic auf dem Piano seines Pianisten.
Noch lutscht er verstohlen auf dem Bl?ttchen rum, w?hrend sein bekiffter Schlagzeuger den Takt in den Raum wirft. Darauf nimmt er einen Schluck und schnipst nach einem neuen Drink. Ein Break und der Kontrabass setzt geschmeidig ein. Er dr?ckt seine Zigarette aus. Das Fundament ist gelegt. Jonny nickt ihm zufrieden zu und streicht ?ber die Tasten, knallt die Akkorde in den Takt. Der neuer Gitarrist, er vergisst immer den Namen, hat sein Stichwort vernommen und spielt ein l?ssiges Solo. Er platziert seine Finger schon mal auf den Perlmutkn?pfen. Er l?sst dem Gitarristen noch ein bisschen Raum, gibt ihm dann ein Zeichen und bl?st.

Es sind diese Momente, wo die Drogen erst richtig wirken.

Die Leute reden. Doch sie hatten nur laut gedacht.

Verena ?. ist auch hier.
Hat die denn nichts besseres zu tun?
Mit der und dem Ingo O. scheint es ja auch nicht so zu funktionieren.

Und am n?chsten Tisch sitzen Friederich Z. und Angelina B. und k?ssen sich.

Mobiltelefone schreien. Ob Melina wohl stirbt, wenn der Akku lehr ist?

Ich bestelle mir weitere Fahrkarten ins Tramal-Tal mit Cola und f?ttere meine Lunge.

Jetzt zeigt endlich mit den Fingern auf mich und sagt euren Kindern, dass man so wird, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht.

Und sie hupen sich zu und reden ?ber Friederich Z. und Angelina B. und die akustische Kunst versingt in der Tiefe ihrer Cocktails.

Mehr Bass! Verdammt mehr Bass! Bitte!

Und nimm endlich deine rosafarbene, schielende Muschi aus seinem Blick; er w?rde dir doch eh nur wehtun.

Unter der schweren Last meiner Leber f?llt sie in die Kl?nge und zu Boden.

Ich bin jetzt der Tratsch von Morgen. Gespr?chsstoff f?r Verena ?.

Nehmt es als meinen Wunsch, oder als schlichte Bitte; man wird es sehen, und lasst ihn weiter spielen, denn er ist entr?ckend.

Und so verl?sst der Zirkus die Stadt.
2.2.06 15:02


und wenn du recht h?ttest.

...

sag es nicht zu laut.
ich wei? nicht, wie rum es ist.
ich wei? nicht, wie rum ich die welt halten soll.
oder mich.

ich als kleines schei?kind.
2.2.06 19:31


Sträflingskram (!)

Versuchter Diebstahl diverser Ersch?tterungen f?hrt gegebenerma?en zur Anzeige und wird blau angestrichen, alles andere w?re zu... prosaisch.
?!
Diverser Ersch?tterung aller Art also. Solange sie noch mir geh?ren. Solange sie noch mir geh?ren, im Sinne von Schn?rsenkelzubinden und dem Hochstecken eines Wesen mit ?hnlichkeit als Hauptberuf - vielleicht so gar dem Wunsch, genau das zu tun, was das kleine Herz neben ihm aufs ?belste den Weg zum Zerst?rten hinunter peitschen k?nnte.

Feiner Kram und ich bin nicht die einzige die daran denkt. Daran. Daran?!
Rausst?rzen wenn sich das alles nicht mehr zum H?bschen hin entwickelt, quasi selbst in das Sternending reinschmei?t mit viel Rumgeschreie und so, denn "weil" ist bekanntlich das h?ufigst benutzte Wort im entferntesten Umkreis des kleinen Herzens und die Wege nicht unbedingt das Wichtigste; wenn schon am Verr?cktsein gezweifelt wird bei jedem kleinen Lob eines nicht (wirklich!) dazu Befugten.
Es wohnt also ein Sansturm auf deinem Treppenabsatz?

Nein, eine kettens?ge, von einer Sorte namens lalala und lalala und lalala und au?erdem ist sie noch sehr... gew?hnungsbed?rftig.



Nun, da gibt es keinen Weg raus, glaub mir, du verficktes Dreckskind. Oh Gott, diese Naivit?t... mach dir die doch selbst Zunichte, los, h?bsch einwickeln in Maschendraht und dann vielleicht noch mal mit h?bschen Matschefingern drauf rum matschen. Kaum ist es weg und du fragst "Hallo, hallo, hallo?", aber da ist dann niemand mehr.
Welch wertloser Gedanke... der letzte Ansto? zur v?lligen Verzweiflung.
Nicht Depression.
Dep-res-sion. en.

...Und dann suche man sich noch ein Gegen?ber aus, dass Fr?hlichkeiten und jeglichen h?bschen Krimskrams anlockt ohne mit der Lunge zu zucken, ein Tischbein bekleidet und sehr viel Schlimmes in Artigkeiten verwandelt.
Um zu ?berleben im zerschossenen, matschigen Haupt der moralischen Intelligenz. Gewisse Absurdit?ten m?ssen einfach sein.
Festplatten kann man nicht einfach so wegschmettern.
Fragen stellen sich trotz allem.
Ziemlich Bestehend so gar. Bestehend aus... mehr als drei Dingen, als relativ fein entpuppen sich infolgedessen rausgepickt allerdings nur noch Bruchteile der Einkaufsmenge (k?nnte das nicht auch Steinigung hei?en?), die es allerdings in sich haben. Eine Sonnenbrille zum Beispiel, oder Achtundsiebzigkommaneun Prozent Rabatt beim Einkaufen des Sternenhimmels.

Was tut ein deutscher Soldat, wenn er einem kinschinsalischen Kindersoldaten gegen?ber steht?
5.2.06 22:59


Diverse Reize

Ich liebe es, weil es "g?nsebl?mchen" hei?t.
Ich liebe G?nsebl?mchen, weil sie unvoreingenommen rumschreien durch ein Dickicht aus Gar nichts.

Sie verraten ihr Miteinander kaum nachdem selbiges angekommen ist mit Tonpapier und Buntstiften und sowas wie Vertrauen, das v?llig aus allen Bahnen ger?t, bis es jenseits von Basteln und Liebe unglaublich unbedacht weitersingt.
Denken wir mal an Unschuld... genau wie in fr?hster Kindheit; die Beteiligten sitzen im Eierkreis ums Lagerfeuer, ?ben der kleine Floh und alles w?re mehr oder weniger perfekt, k?me da nicht diese grauenvolle, niedliche Hand aus dem Nichts angeschattet.
Aus lauter Trotz und viel Gelb halt und so, aber das ist ein Winkel v?llig anderen Geschmacks... Zwar ist sie da, doch glauben daran will man trotz h?bschester Tatsachen noch immer nicht, blo? sitzenbleiben und weitergucken. Zum Beispiel um den Anschein eines feinen Abends zu bewahren (warum kein feiner Morgen?), es wird also weiter an seinem vorher durch Unterschriftenlisten erkorenen Lieblingsthema geknabbert und geknabbert und geknabbert und geknabbert und gekaut, das wiederum am Knochen und desweiteren auch ziemlich nebenbei, und pl?tzlich geht die Welt unter bis auch der letzte erkannt hat, dass er Fehler gemacht... die warnung nicht mitgekriegt und ungeschoren weiter gefaselt hat, ohne zu ber?cksichtigen dass sich verdammt gro?e Hurricanes zusammenbahnen k?nnen beim Reden without any Ber?cksichtigung auf eventuelle F?lschungen. Vielleicht auch schmutzige Gedanken und beschissenen taten, die man nicht h?tte begehen sollen in grauer Vorzeit. Um gottes willen, wie kann er nur, der Pinguin?

Before there were penguins in my garden... so many penguins in my garden!?
6.2.06 16:16


Schneestürme.

Sch?ner Blick. Irgendwie kaltlassend und alles, sehr... ignorant, nicht unbedingt meinerseits.

Gestern, Heute; Alptr?umen und aufwachen mit "schei?e", mit gewidmetem Kram und angemalten Fingern?geln und einem klebenden Engel an der Fensterscheibe und zwei Fliegen im Kopf, die sich gegenseitig bei?en und irgendwann h?bsch (und) gef?hlstriefend zu Boden fallen.
Der Boden w?re in diesem Fall die Sch?deldecke. Zur sch?deldecke fallen, aber st?ren tust du dich nicht sonderlich dadran...

+Imagin?re F?nfen nun nicht mehr imagin?r.

Schwan fischt in letzter Sekunde nach Notbremse.

Wir sitzen im Zug und singen Hymnen, viel eher Siegeshymnen. "Es gibt auch Intelektuelle unter den Jugendlichen!" Bitte was? Mein Gott, es war mal witzig, aber so... bleibt einem nichts mehr ?brig als ?ber die Goldfische zu fliegen, Anemonen in einen Teich aus Lebewesen zu raspeln und zwischen Februarn und Arctic Monkeys noch mal einen Blick auf mich selbst zu werfen, dabei zu zu sehen, wie ich durch den Raum h?pfe und es im Herz weh tut, ganz tief drinnen.
Ja. Glaub mir. In einem Supermartk der Anschaulichkeiten w?re der ganze Schei? wom?glich auf dem obersten regal davorne links zu finden. Ich vermisse dich und Jesus liebt nicht, vielleicht vermisse ich dich, weil Jesus nicht liebt... Und ich glaube an Gott, weil er sich selbst aufgegeben hat und nicht mehr tut als sei er der, den wir erwarten hinter seinem titel.
...Er h?tte mir die schlechten Gedanken rauswaschen k?nnen. Dir vielleicht auch.

So was wie ein Gott h?tte es nicht so weit kommen lassen und vielleicht w?rden kleine Kinder aus Bukina Faso jetzt auch noch leben.

menschlichkeit. Ich wei? wer du bist. Ich hasse Schneest?rme aber das ist Fremdeinwirkung, verstehst du? Das bin ich nicht, ich w?rde nie so beschissen sein, es ist irgendwas ganz tief in mir drin und w?re es mir nicht so vertraut, w?rde ich jetzt direkt aufs kleine Herz zeigen.

"Bist du Gott?"
Ich kann Schneest?rme machen.

7.2.06 15:24


Die Ordnung des Stillebens..

Denkzone: Ein bisschen foltern?
(...)


"Wie geil, stell dir mal vor, du zockst die da alle ab und bist ganz toll..."
Herzlichen Dank, Frau Regieassistentin.

Notiz an mich selber:
...Sterben lernen.
Ein Monstrum der Gleichg?ltigkeit in seine Schranken zu weisen...
8.2.06 21:23


Ich hab Angst vor der Zeit. Nicht unbedingt vor der Zeit selbst, eher vor der auf sie zur?ckzuf?hrende Abh?ngigkeit und dem Sekundenzeiger, der mir regelm??ig Dinge in die Fresse zu feuern scheint, die mit ihm zusammen wegschwimmen ohne sich ?berhaupt mal vern?nftig blicken gelassen zu haben...
Trotzdem begriff man nach neun Minuten des Schweigens, dass einem die Menschen nicht bei jedem falschen Wimpernschlag von der Seite weichen w?rden, geschweige denn zu Tode pr?geln mit ihren eigenen Vorhaben.
Zwei von drei Zeiten waren gespickt mit M?glichkeiten zum Gef?hl und die zw?lf H?lften deines Herzens l?ngst zusammen gefaltet, h?bsch ?sthetisch in rosa Geschenkband; und dann wurde auch noch stundenlang auf abstraken Sesseln gesessen und gewartet, auf schmerzhafte Ideen zum Beispiel.
Zwei von drei Vierteln des n?chsten Tages waren vergeudet, genau so wie zwei von drei kleinen Aschenbechern kaputt gegangen waren ohne in der Lage zu sein, sich mit Prittstift wieder zusammenzuflicken, selber, denn au?er ihnen war da ja nur noch die Zeit und die zudem schon damit besch?ftigt, sich um die noch nicht vorhandenen Probleme anderer zu sorgen.
"Ich nehme ein K?chenmesser und male skurrile Bilder..."
Und dann, nun ich denke, es blutet und tropft.
Es blutet und schneit und hasst und w?tet und trauert und sitzt und spielt (M?hle und VErlassensein) und fragt sich, ob es ?berhaupt existiert ohne Gesicht. Denn ja; es hat zwar getanzt, aber ohne, dass die Uhr dabei stehen geblieben w?re und man es im bruchteilbedingten verschwemmen h?tte erkennen k?nnen.

[...]
Nach ?ner Zeit platzt das in der Schnecke dann halt so auf wwwwuuuuuusch und die Schnecke ist tot.
In den Tentakeln der Geschmacksqu?lit?t handelt es sich insofern beim WUnderwerk der winzigen Zahnzahlen (Zahnr?der? ZEIT?) um das einzige St?ckchen Bildung, das nicht vor mir sicher sein wird... Ich wei? was. Ich wei? auch ?ber die gef?hrliche Annahme Bescheid, die Pilze seien ungiftig bei dem Minifressern und das, obwohl wir irgendwas tun was zu tun hat mit Darmflora (oooh, Bazillus gef?hrlichus); bei kannibalischen Weichtieren gibt es ja eh nur ein Gang und g?be: Genau wie es beim Bandwurm das Rind ist und eine dazugeh?rige Kontrolle, damit das Fleisch auch ja weichtierfrei weiterlebt.
Wenn sich der verrottete Mist des Oktopus dann also als Hirnwurm entpuppt, knabbert das verfickte Schaf noch immer an seinem Fr?hst?ckspflanze und du... blutest und regnest und hasst und w?test und trauerst und sitzt und spielst (M?hle oder "Wo bin ich hier???")... suchst nach Leckerbissen und zwar in siebzehn Metern H?he... Eine Kapelle? Was willst du da jetzt mit? Mensch, du bist ein ungel?stes R?tsel eines Telaidoskopes und das auch noch bei H&M!
9.2.06 18:35


Man kann Kaffeepulver riechen!


Blahatrollend. Nein, blattkauend.
Und was genau ist da jetzt draus geworden?

Fragen wie diese stellen sich nicht allzu unrecht und k?nnen Kirschb?ume pflanzen, so rein materialistisch;... Voll geklebt mit Pflastern wird nach Attentaten auf Nieren, Gehirng?nge, kleine Finger (oder gar ein Ohr?) nur noch weitergelacht und Dinge wie "Na aber klar!" gesagt. Meist, um zu signalisieren, wie abgeneigt man doch ist gegen?ber der zuvor angekratzten Gegenst?nde.
So schl?gt man den Vorschlag, sein Herz zu einem Stern h?mmern zu lassen, mit einem Lachen ab; hinter dem eigenen Sarkasmus allerdings steckt ein moralischer Vorbehalt und ein Gef?hl, dass Einmischung in derartig Mystisches falsch sein k?nnte. Zumindest unrichtig.

...Ohnehin glaubte ich nicht unbedingt, dass es gehen k?nnte und selbst wenn, glaubte ich nicht, dass man es unbedingt h?tte versuchen m?ssen.


Nat?rlich hat es ein Erz?hler aus meiner Sicht (damals noch mal situationsangepasst...!) verammt schwer, Alles auf eine Weise zu denken, die vollkommen vern?nftig ist. Das Einzige, was nun also noch fehlt, ist die Richtigkeit der L?gengeschichte und ein Zweierdurchschnitt zum Gl?ck. Vielleicht noch eine blaue Maus in Plastikaufzug, blo? zur Best?tigung, dass noch Unsinn in der Welt existiert, und ein St?ck rosa K?se um gew?nschte Maus anzulocken und gleichzeitig den Sinn des Anlockungsversuches zu bewahren... Die komplette Blo?stellung der Welt, indem sie ein dreimonatealter Pseudodetektiv als verarschende Scheibe entpuppt:
Sie k?nnte sich jedenfalls wenigstens ein bisschen bl?d stellen, damit wir hilflosen Babys nicht immer gepeinigt werden von einer situationsbedingt vollendsvern?nftigen Perfektion in Gestalt eines Tintenfisches oder eines Gegen?bers zum Beispiel. Ob ein schlechter Gedanke nun zu zwei Weiteren oder drei Gl?cksmomenten f?hrt. Weil immer das Unwetter eintritt, das man am wenigsten erwartet h?tte und da ist es dann auch egal in welche Richtig, jedenfalls meistens, schlimm oder sch?n?
Dass ein gesunderes Fieberthermometer die Temperatur bis auf ein Zehntelgrad anzeigen k?nnte, wenn es wollte?!

[An dieser Stelle m?sste jetzt prinzipiell ein h?bsches Raunen durch den Raum jagen und ein bed?chtiger Mensch die Brauen hochziehen!]


Nun folgt noch das Widmen dem Schulwesen und dem Sarkasmus, in welchem ZUsammenhang ist ja jetzt eher uninteressant zwischen all dem wortverliebten Halbrealit?ten.
~Stimmts so, Madame Verwirrung ohne Zahnspange?~
9.2.06 19:11


...Blo? um nicht stehen zu bleiben und infolgedessen verlassen zu werden von s?mtlichen T?nen und Vogelgetzwitscher?!
Es war ein seltsamer Moment, denn ein Schmuckk?stchen in der eigenen Hand ist der Unangenehmere Teil der Welt. Vor allem dann, wenn man sich dagegen verschworen hat, es aufzumachen; zu einladend - und auf einem schwarzen, samtigen kisslein liegt dann... ein Thermometer, das wiederum erst in der dritten Akptheke gefunden wurde und anstatt von jedem zweiten nahezu jedes Zehntelgrad anzeigt.
Das, wovon sie nicht getr?umt, geschweige denn je damit gerechnet h?tte...



"Das n?chste Mal eine Kette bitte" und dabei war es doch ein Geschenk mitten im Jahr, ohne, das jemand Geburtstag gehabt h?tte oder eine 1 in Philosophie (bei einer f?nf h?tte man nun direkt wieder seinen eigentlichen Wert verloren und dazu auch noch s?mtliche, menschenbez?gliche Rechte.)
Wird hier noch ein Kaffee gew?nscht?
Och n?.
Alles was ich brauche ist ein fliegender Teppich und zwei Kl?nge die das vermeindliche Gl?ck vollkommen und sentimental und unglaublich bedeutend machen... Wettbewerb der Melancholie und die Charts der l?ngsten Schulwege. Nach dreimonatelangem Chilloutsuchen und Listening to alternativer Behauptungsschei?e nun also, das was danach kommt:
dubidudam.
Denk mal an anderweitigen Kram.
Und noch einer und noch einer... und bedeutenderer, hatten wir das wOrt nicht schon zu oft?, und ich bin so was wie... delightet und mr brightside verleiht den schlimmen Gedanken das gew?nschte Gesicht: faltig und h?bsch, mit metertiefen Augen in die sich B.M. zur Abwechslung mal wieder ein wenig "verliert"... was ist hier die ?berraschung wenn du nicht wirklich willst?
Ich schw?rs dir, ich wei? es einfach nicht, ich hab blo? geraten, ehrlich!
12.2.06 21:59


"Und, wessen Gedanke ist das jetzt?" Sagst du mir das mal bitte?"

...H?r auf damit, meine Augen zu basteln. Was ist die ?berraschung? Wenn deine Schulter ein Flusen ist... dein Name is nicht echt und ich kann trotzdem nicht entscheiden. Ich wei? nicht, was ich suche..
Sag schon, wessen Gedanke ist das jetzt?

Ich w?nschte er w?rde damit aufh?ren, sie zu ignorieren, denn sie hat mich angerufen und dein Name ist eine Explosion, das wette ich einfach.
Ich wei? nicht was ich suche... ich wette einfach, dass es h?bsch ist.
Durch ein Fenster durch.
Und ich wette, dass sie entz?ckend sind, obwohl ich gar nicht wei? wer ?berhaupt;
...
und es stellte sich mir in meinen Weg ins Dickicht deiner Vorstellungen ein Problem, und dann kommt eine Explosion aber ich kann trotzdem nicht entscheiden... Ich wei? nicht was du suchst, ich wette einfach, dass es toll sein muss, neunzehn mark vierundvierzig denn ich w?nschte sie w?rde aufh?rn es es zu ignoriern, bezogen auf dazupassendere s?tze. Ich wei? nicht was wir suchen.
Ich wette einfach.
12.2.06 22:09


Biete Blutegel; suche das Weite...

In der Mitte schlie?lich war:
mein Seelengeheimfach; mit adam green drin und imagin?ren Palmenpostern,
die Schatten warfen

Dosen und zu reifes Obst

Weder noch Annehmlickeiten oder Vernunft in der Innenstadt um vier uhr morgens, in einem verworrenen Hauseingang, mit dem Taxifahrer... als Zuschauer.

Alle Ampeln waren ausgeschaltet und auf dem Weg zum gro?en Wagen r?umten wir unsere Zimmer auf und das Feld; das gestohlene Fahrrad kannte meinen Weg, als h?tte ich es vor Jahren gekauft und irgendwas sang und zwar aus meinem Mund und dann...

Eine Minute und zwei Sekunden sp?ter sind meine bunten Fingern?gel ber?hmt geworden.
"Zwischen den Zeilen lesen", sagtest du und irgendwas wurde damit in den Raum geschmissen, und irgendwas strich mit durch das Haar w?hrend ich dir schreibe.
Eine Karte aus Sankt Gl?cklichsein.
Mit einem deiner gedachten W?rter mal ich die Welt an vor lauter Staunen... vor lauter Staunen, vor diesem Ton wie warme erde.
[...]
Die geschichte l?uft und nimmt keinen weiteren Proganisten auf verdammt (!)
Punkt, nicht Komma.
13.2.06 15:08


miss mut

Ich lernte wohl gerade zu leben, auch wenn leben lernen sich anzupassen bedeutet, oder beinhaltet.
Ich habe ein Loch, ich warte nur darauf dass man mir den schl?ssel gibt, ich habe drei defizite und warte nur darauf, dass man mich aus der Laufbahn schmei?t, ich habe mein herz mit einem pflaster geflickt und warte nur darauf, dass die wunde wieder aufspringt.


was ich will, fragst man, w?hrend ich in englisch auf dem tisch ein t vollende, mit der Form eines schiefen T?rrahmens zum Beispiel.

dass man mich zur?ckl?sst wenn es sein muss,
alltag wird nicht.


ich lerne zu leben.
ich habe muskelkater davon.
14.2.06 21:23


Du wei?t...
wenn das Leben ein Meerschweinchen w?re, w?rde ich es umschubsen und gegen eine Hauswand; und "fuck you" sagen zu ihm und es treten und drauf spucken wenn es am Boden liegt.
Und dann... dann w?rde ich ihm aufhelfen und es heiraten.

Und dann... nun ich denke, bei all den Worten k?nnte ich mir im Nachhinein so gar ein St?ck verwirrtheit erlauben, eine Brise Freundlichkeit, wahrscheinlich so gar eine Portion Vertrauen.
In den Menschen mit der zu kurzen Hose vielleicht. Er w?rde sichtbare Narben haben und fleischige Wunden; jedenfalls h?tte sich das Herr Linguistikprofessor so erkl?rt und anderen gleich mit. Am Bahnhof sitzt der Mensch und erkl?rt sich alles anders....

Mit staubigen Buchstaben, die nie geordnet worden waren in Gedankentaschen staubiger Hosen.
Und sie glaubte immer noch an magische Kr?fte goldgelber Zitronen, denn staubige Hosen waren viel zu unelement?r, als dass man an sie h?tte glauben k?nnen; nur dazu da, um die staubigen Finger ansehnlich zu zaubern und einer Maus die Hand geben zu k?nnen.

J`attaque la souris?!

Maus mit Hang zum Hippie und dazu auch noch menschlich, warum also kein Gespenst und warum ist man eigentlich kindisch als Elementarteilchen an Gleis Sieben?
An Gleis Dreihundertachtundvierzig und sie lebte weiter ohne Hinsicht auf Alltag und mit einziger Beachtung eines Menschen mit Hut. Er hatte Geld in Pfote, vielleicht auch Pfote in Geld oder in Topf aus Kirschmatsche gemischt mit schlechtem Gewissen. Er trug zwei Schuhe und zwar in seiner Hand; und er war barfu? und hatte sich verraten durch Klischees, nur noch in der Lage dazu zu sein, ihr Geld hinzuschmettern. Und zu tanzen. Und sich in Wonne und gutem F?hlen zu suhlen. Denn sie war drau?en und er drinnen und wirklich was getan hatte man nun nicht; viel zu anstrengend.
15.2.06 20:27


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