Umzug; u-bahn.
 



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Leidtragende/r anwesend Mademoiselle Chauve souris?

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"Von fünf Möwen haben drei eine Zahnspange bezahlt bekommen vom Spaß, das ist natürlich wunderbar!"

...und auf meinem Kopf sträuben sich wie Haare die Zehen?!

Ich klopfe die Kerbe in deinem Lächeln aus ihrem Bett und kann nicht glauben, dass ich mal war wie jeder andere und nun erwachsen wurde und nun dem Teufel persönlich gleich, also fick dich.
6.4.06 00:36


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Wolken hingen zwischen der Dunkelheit und der Himmel dahinter war schwarz.
Wände gab es nicht.
Wir legten uns auf die nassen Grashalme und atmeten den Regen ein und die dazu gehörige Luft, sie roch klar und kalt nach Nirvana.
Es war einsam und wir rannten über die durchsichtigen Perlen, ich nahm die Hand und du nahmst meinen Schuh und als ich meine schwarze Kapuze aufsetzte, war ich unsichtbar.
Und du hast mir deine Fruitloops gemacht am imaginären Lagerfeuer und mit mir über die Härte des Holzes beim Hacken geredet, mit einer Stimme die in meinen Füßen juckt.
...
Eigentlich verstecken sich Schmetterlinge vor mir. Trotzdem sehe ich immer wieder ein paar von ihnen auf der Wäscheleine baumeln, zwischen den graumelierten Socken meines steinernen Umfeldes; sorry, dear, there´s a snake bite playing in your heart.

Und was ich noch sagen wollte, ohne eine träne von dir wegmachen zu können, dass ich bei dir bleibe im Kopf und meine Fingerspitzen dein linkes Ohr nie vergessen werden.
4.4.06 18:07


... Wichtig für die Unterschiede zwischen mehreren, gleichrangigen Faktoren ist der Stellenwert des Glücks in der Unwissenheit. Wüsste ich nicht, was mich von grundauf hier her gepiekt hat, wäre ich glücklich beim Anblick der verwinkelten Straßen und den schwarzen Rechtecken, die die Helligkeit aus den Häusern rausschneidet, wie Fenster. Der Himmel ist hellblau und die Wolke mein Haustier, ein Lämmchen zum Verkaufen und von den kaugummitalern kaufe ich uns zwei rotgepunktete Haarspangen, einen Hund, oder einen Hut. Und es ist schön, genau wie das ergänzende Geräusch der rumfahrenden Straßenbahn und die Wetterhähne drehen sich zu mir, weil ich puste und die Gänseblümchen sollten nicht unter meinem Leid.
Und ich… habe ein Beispiel.
Das Beispiel ist die rollende Pflanze dadrüben, weil die ist abartig und hat mir meine Fügung geklaut. Meine Fügung und das einzige, was mich hätte einrasten lassen in die momentanen Zusammenhänge und nun wandle ich wie tot durch die Bratpfannen und über die Stege und ich singe dabei und ich vermisse und muss den aufgeschlagenen Köpfen dabei zu sehen, wie sie zu Spiegeleiern werden auf meinem Weg. Und ihre Besitzer lächeln mich mit den verbliebenen Resten an und ich lege mich vors Fenster, gucke den Sternen zu beim Spielen und überlege, ob ich mein Zimmer gelb streiche oder die Weiße der Wänden nicht doch einem zärtlichen… NOUGAT ton weichen soll, aus dem tristesten Ohr raus und, warum jetzt Ohr?
Irgendjemand hat gesagt, dass ich mich an der Laterne festhalten soll, weil das Gleichgewicht sonst rausfällt aus diesem nougatfarbenen Ohr. Kann mir mal das mal jemand erklären?
Kann mal jemand das Licht wieder anmachén, ich krieg so leicht Angst und Alpträume und die Sterne gibt es eh nicht mehr, die kann ich nicht zählen?
4.4.06 16:24


"Tut dir was weh?", fragte sie, als sie mich schluchzen hörte beim Anblick des rumfließenden Blutes.
"Nein, ich frage mich nur, wie lange es noch dauert bis ich tot bin."
...
Ein handfestes kapitales Interesse ist immer hilfreich bei derartiger Situationsforschung. Im Nachhinein sollte es insofern zu Magenverstimmungen kommen, ausgefransten Ärmeln und verfallenen Wimpern.
3.4.06 16:56


Du solltest nicht angeben mit deiner Schizophrenie; in mir zum Beispiel vereinen sich ganze sechzig verschiedene Subjekte...

und eins davon heißt wie du.

Außerdem macht mich dieser arme Mann mit der Blockflöte und einem mitleidserregenden Dasein am Straßenrand traurig, der mit dem leeren Einkaufswagen, er hätte sich schon längst verpissen müssen und das auch nur, damit ich nicht weine.
26.3.06 18:19


Ich mag nicht, wenn die Lunge so weh tut und der Kopf dröhnt als wär er zerstört; viel eher auf dem Weg zum Zerstörten.
... Der Zeitkratzer in seiner kleinsten Erscheinungsform, verdammt:

"Und du hältst genau das, was die teuersten Raviolis bloß versprechen!"

Soeben riefen des weiteren diverse Personen mit Pfeil im Maul an und mir währenddessen zu, wie ich meine Muttermale zu bekämpfen hätte und die Lunge tat immer noch weh und plötzlich war da so ein grauenvoll pieksendes Pfeifen in der linken Hälfte des oberen Herzviertels zu tun, nein, zu spüren und trotzdem war alles weg innerhalb von zwei Minuten.

Ihr malt Augen an, so mit Streifen und so und mit gelben Kränzen.
Ich mag nicht das Gefühl, gegenüber eines Menschens zu sitzen mit beschriebenen Lieblichkeiten oder sich zu Hause anderweitig auszubreiten
[...]

Bitte schön, das Ohr. Wer hat denn schon noch ein Ohr heutzutage.
25.3.06 20:28


"Sind es etwa Wahrheiten?"
"Ja, ich denk schon."
"Sind sie wahr... die Wahrheiten?"
"Ja, ich denk schon. Die Meisten."
"Aber warum?"
"Wie, warum?"
"Warum hast du das getan? Weißt du, wie ich mich jetzt fühle, wie ein alleingelassener hund, ein alleingelassener verfickter Scheißehund."
"es ist einfach so geschehen, ich hab nicht nachgedacht, du warst hier, ich da und jetzt ist alles andere egal. jetzt sind wir beide hier."
"ich nicht mehr lang, ich geh dahin."


[...]

Großstadtimpressionen.
24.3.06 11:18


Ich habe Schlaf geschenkt gekriegt, in Form von fünfzig kleinen, süßen weißen Streuseln, gebettet in einer Schachtel mit gelben Streifen und einer dazugehörigen Wegbeschreibung, einem Klappentext quasi, zum genauen Verteilen und dann sind da noch die zwei Glühlampen, die muss man halt so zusammenstippen und schließlich ist alles ganz... sonnig, vielleicht.

Danke für das Frei. Für das Befreien meines Herzens von diesem verfickten Klumpen Dreck und ein paar Stecknadeln, die sich reingebohrt hatten in die Zusammenhänge; sodass ich bei jedem Atemzug nach den Molekülen in meiner Umgebung schnappen musste. Die genauen Anweisungen zu befolgen auf diesem Beipackschein ist gar nicht so leicht... und in einer Scheißsituation machen sich Menschen Gedanken, ob sie nicht lieber versteckt werden sollten, während ich längst gemalt habe und die Scheißsituation kommen kann meinetwegen. Zusammenrollen inmitten der dreiundneunzig Lampen
und ich hätte mir mit einer Sicherheitsnadel deinen Namen auf mein Handgelenk malen sollen, die Blicke einpacken in diese unglaublich bezaubernde Umzugsschatulle aus Erinnerungen. den Blazer auch und deinen zu langen Fingernagel und vielleicht hörst du ja noch was von mir oder uns, weil es gibt ja Möglichkeiten.
Radios sollen ja sehr passabel sein. Und ich bin befreit fürs Erste und der werte Herr Lateinlehrer wird mich nicht mehr zu Gesicht kriegen fürs Erste, ist das nicht enorm?

...Wer kein Gehirn mehr hat zum Denken,
muss wohl mit dem Arsch lenken.
24.3.06 10:15


Drei rotgelblich vergoldete Himbeeren und Sinndefizite und dunkelgelbes Licht. Und Invalidentum.
Zusammen ergibt das eine Gesamtsituation, in der es sich leben lässt und draußen erwarteten mich nach zweiundzwanzineinhalb Minuten des bedingungslosen Gewöhnungsversuches nichts außer Schläge vor den Kopf von Ihnen und diesem zutiefst ungewöhnlichen Nichtvorhandensein relevanter Dinge.
Und Schneegeruch.
"Und dann spürte man vor Kälte zwei Zentimeter freie Haut oberhalb der Gürtellinie und zwei Kirschen spazierten auf gepuderte Straßen . Wenn meine Augen eh nie das sehen, was sie meinem Verstand nach sollten mit vielen grünen Wiesen und lakritzfarbenen... hier, so Büschen halt in denen man sich verliert, wie in zwei wolken und meine Ohren hören ästhetisch regnende Tropfen oder das Ankommen roter Kreise auf dem Küchenboden oder Gezwitscher eines Nachtschattengewächses (sollte es nicht eigentllich Nachtschleiereule bei Tag heißen?)
und eigentlich müsste ich ja das Gefährliche Brummen hören, weil: es ist abartig.
Sich. ins Nirgendwo verfrachten zu lassen. Da steigt irgendwas in deinen Kopf. Du würdest gerne Häuser umpusten.

...Und dann sagte er, er würde nicht springen, wohin?, und alles hätte eh schon geblutet, genau wie das geschockte Aufprallen meiner Ohren auf der Glastischplatte.
22.3.06 20:00


Ich denke, ich trage ein großes, schwarzes, tiefes Loch mit mir herum.
In meinem Zahn.
...Denn soeben hat sich eine meiner Rippen versucht selbständig zu machen, fast als würde sie eine Treppe runtergehen wollen und nun
hänge ich mein Herz
im Wohnzimmer auf.
19.3.06 11:08


Wissen Sie, den Wind können Sie mir nicht wegnehmen.
Und wissen Sie, den Frühling können Sie mir nicht wegnehmen.
Sie können mir wegnehmen: den Rotstift, den Blumenstrauß, die Hintertür.
Die Stimme. Sie können mir auch die Stimme wegnehmen. Alle Stimmen von mir aus. Vermissen werde ich sie nicht.
Sagen Sie nur, was Sie nicht wollen. Ich gebe es Ihnen bestimmt.
Wissen Sie, ich wehre mich nicht. Ich gebe mit Freuden alles her.
Ich rolle mich in meiner Hand zusammen und freue mich über das Leid, das Sie mir zufügen.
Ich ziehe meinen seidenen Kimono aus und schneide mir meine Fingerkuppen ab. Ich schenke Sie Ihnen zum Valentinstag. Wissen Sie.
Aber ich habe jetzt keine Zeit. Wissen Sie, ich habe jetzt keine Zeit für solchen Schnickschnack. Sie können mir alles wegnehmen, aber Sie wollen ja gar nicht.
Nur etwas abhaben wollen Sie. Von meiner ganzen Tragik, meiner Angst, und dem, was Sie fühlen, wenn Sie Ähren nach unten streicheln.
Ich wette, Sie haben überhaupt noch nie eine Ähre gesehen.
16.3.06 20:18


Mein Herz verdreckt im Dreivierteltakt, während ich die Moleküle aus meiner Sehnsicht blinzle.

Kopfstand im Mülleimer.
16.3.06 20:12


Früher saß ich auf meinem wunderhübschen Fensterbrett und blinzelte Richtung Himmel die Moleküle aus meiner Sicht, verarbeitete Mitmenschen, die im Schwimmbad ihre Tage gekriegt und Löffel die sich ihren Weg nach draußen gebahnt hatten; Abends aus einem Schwimmbad des Honigtiefs zu kommen während der Himmel anfing, ohne Sonne zu scheinen und es regnete und man konnte unglaublich raffiniert vom Fenster aus über den Jeansstuhl über das Bettgeländer hinauf auf die Matratze hüpfen und sich dort dann grundlegende Gedanken machen über sonstige Absurditäten;

Wegen mir, und meinem Wachsfigurdasein, ihr wisst. Zu sein scheine, wie vor 3 jahren und nun denke ich an achteinhalb kalte Herzhälften. Sie blieben übrig nach zwei Stunden Glückseligkeiten...

Und mein Gewissen hat sich grad ermordet. Ich muss nun blutige Hautfetzen von den Wänden abknibbeln und diese Pflicht ist grauenvoll und widerlich. Ein zermatschtes Gehirn (leer) liegt in der Ecke und ihm gegenüber das dazugehörige, totgetretene Herz, ich hasse diesen Hunger der Mücken auf überschüssigen Selbstzweifel und Ungewissheit.
Ich hasse es, ich bin noch nicht erwachsen und der Regen scheint Recht zu haben.

Schlafen in dreiundzwanzig Stunden.
16.3.06 20:07


Wir saßen oft im Himmel und diskutierten über behinderte Kinder am Strand, als es anders war. Es war anders.
Aber es hat sich gleich angefühlt.

... Tu dir also in der Seeler weh oder angel ein Stückchen Koma aus deinem eigentlichen Gedanktief, weil das nimmt dann dein ganzes Ich vorweg und klammert es ein in ein bisschen Lächerlich. Und vielleicht stirbt die Taube auf dem Dach dann auch; welch armselige Gesellschaften für besondere Inszenierungen in deinen vierhundertzwanzig Theatern sich bei dieser Überlegung nun wieder in den Weg stellen, während ich abwechselnd neben einem Schraubendealer, einem Scheinflittchen und einem langhaarigen Absurden denke. Und lebe. Und lebe ohne zu Denken.

"Vielleicht brauchst du ein paar wegweiser oder einen stadtplan, den kannst du falsch rum halten wie die sonnenstrahlen und irgendwann geht das telefon und erklärt dir, wie du ins theater kommst."

Eine Begegnung mit dem Leben.
Eine Líebe mit der Begegnung.
Ein Gegenüber weiß das, zieht sich zu mir heran mit einer kalten Pfote und sagt Vorsicht, aber es macht nichts.
ich werde dir etwas zeigen und wenn es nur eine Regenpfütze ist...
und du sprichst und ich kugele mich ein in meinen kaputten Köpfen und... ach ja; ich bin eine wachsfiguer. Damit erkläre ich das.
16.3.06 13:52


Ich schlenderte den Märchenweg... entlang und bemalte ihn mit lila prima Funkelfarbe, weil das die grundlegensten Bedingungen gesellschaftlichen Zusammenlebens zerstört und man das Blut pochen hörte im Herzen, im Kopf und wir rannten der Sonne hinterher, weil sie rot sein sollte bevor sie unterging.
Bis ich nicht mehr konnte.
Meine Lunge verabschiedete sich.
Die Sonne verabschiedete sich.
Únd die Sonne hatte die Farbe einer Wurst; sie ging unter bevor ich sie zufassen kriegte mit meiner einzigen Fingerspitze...

Und dann machte sie: Puff. Und ich machte auch: Puff. Und jetzt denken alle, das wär Poesie...

[An dieser Stelle müsste nun eigentlich ein bedächtiges Schweigen dreier Zitronenmönche durch das Universum schwirren und der Blick traf mich als wäre ich schon längst Matsche und gar nicht mehr vorhanden und wenn doch, dann nur zur Hälfte, denn Matsche kann zwar vorhanden sein aber definitiv nicht im Vollstand!]

Es ist anstrengend, rumzurennen.
Und ich spiele gern mit deinem Auge, aber ohne dass es vorher rausfallen muss, weil: es wäre abartig wenn das ein Moment wär, in dem ich dich nicht hätte.
15.3.06 20:16


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